Geschichte
Einführung
Die Elementarkräfte
Die Himmelsfürsten
Die Legenden und die Schmiede
Die Geschichte von Nyn
Die Charaktere
Die Geschichte von Nyn
Das
Schicksal und die Gestalt dieser Welt wurde seit jeher von den
grundlegenden Elementarkräften des Lebens gelenkt. Alles hat sich ihrer
Herrschaft und Stärke zu beugen, da ihre Essenz mit den Fasern jedes
sterblichen Wesens verwoben ist. Blut oder Zauberei, Sterbliche,
Bestien und viele wundersame Kreaturen, die an diese Kräfte gebunden
sind, bevölkern so das Antlitz Nyns. Sie alle müssen sich einer uralten
Gewalt stellen, die so mächtig wie alle anderen zusammen ist: Die Kraft
der Steine, gebildet von der Erde und ihren gottgleichen Söhnen, den
Riesen.
Als
Sklavenhalter herrschten die Riesen, angeführt von Jorne, dem ältesten
ihrer Sippe, jahrtausendelang über Nyn. Ihre Grausamkeiten und
Besessenheiten suchten die Rassen der Sterblichen heim. Menschen, Elfen
und selbst die wilden Orks nutzten auch noch die kleinste Ruhepause, um
von besseren Zeiten zu träumen. Alle beteten, dass mächtige Wesen aus
dem Himmel kämen, die Riesen zerschmetterten und ihnen so den
gesegneten Frieden brächten. Und tatsächlich stiegen eines Tages Wesen aus dem Himmel hinab, um gegen die Riesen zu kämpfen. Die Sterblichen nannten sie "Götter", da sie sich keine gütigeren Wesen vorstellen konnten. Obwohl selbst die Macht der Götter nicht ausreichte, um die Riesen allein zu besiegen, entzündete ihr Kampf einen Funken der Stärke in der Seele jedes Sterblichen.
Und so formte sich ein Widerstand innerhalb der Rassen der
Sterblichen. Sie schmiedeten gigantische Riesenbann-Kanonen
und mächtige Landschiffe, um an der Seite der Götter zu
kämpfen, bis die Riesen schließlich besiegt waren und unter die
Erdoberfläche flüchteten. Dort versteckten sie sich im Schoße ihrer Mutter, der Erde.
Da die Rassen der Sterblichen nun befreit waren, kehrten die Götter zurück in den Himmel und nahmen die Tapfersten der sterblichen Krieger mit sich. Sie sollten die Gehilfen und Berater der Götter werden, das Symbol ihrer Bruderschaft mit den Sterblichen. Die Sterblichen nannten sie "Himmelsfürsten" und hielten ihr Andenken in Ehren. Es brach eine Zeit des Wohlstands an, die Sterblichen konnten ihr Schicksal selbst bestimmen und sie erschufen unter den wachenden Augen der Götter und Himmelsfürsten bedeutende Königreiche und Städte.
Aber eines Tages verschwanden die Götter und die Sonne begann zu dämmern. Ein abscheuliches Zwielicht überkam ganz Nyn. Während die Himmelsfürsten bestürzt zusahen, flohen ihre sterblichen Brüder unter die Erdoberfläche, um sich vor der Kälte zu verstecken und nach Wärme zu suchen. Dort schlossen sie einen Handel mit den Riesen, die immer noch unter der Erde lebten: Alle Schätze der Menschen im Tausch gegen eine neue Sonne, die die Riesen aus Erdenmagie erschaffen sollten.
Doch hinterging ein gieriger König der Sterblichen seine Brüder und stahl den Schatz in dem Moment, als der Riesenkönig Jorne die Sonne ans Himmelzelt schleuderte. Außer sich vor Wut befahl Jorne seinen Riesen, die Sterblichen zu jagen, sie zurück an die Oberfläche und in das fahle Licht der neuen Sonne zu treiben.
Doch hatten sich die Sterblichen nicht nur dem Zorn der Riesen zu stellen. Das Jahr des Zwielichts, das vergangen war, als sie sich unter der Erde versteckten, hatte die Welt in einen unwirtlichen Ort und ihre Kreaturen in grässliche Abscheulichkeiten verwandelt.
Und während die Sterblichen sich anschickten, ihre Welt zurückzuerobern, erkannten die Himmelsfürsten, dass sie helfen mussten, dieses neue Zeitalter zu formen.






